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Bremen Vier Kommt Rum Mit Olaf Rathje

Samstags von 10 bis 14 Uhr

Ein dunkelbraunes und ein weiß-braunes Kaninchen kuscheln sich aneinander.
Für Tierversuche werden am häufigsten Kleinsäuger benutzt. Neben Mäusen beispielsweise auch Kaninchen. Bild: imago/John Daniels | imago/John Daniels

Tierversuche So findet man tierversuchsfreie Kosmetik im Produkt-Dschungel!

2,8 Millionen Tiere wurden 2019 bundesweit für Tierversuche benutzt – darunter Affen, Hunde und Kaninchen. Die Tests werden vorrangig in der Grundlagenforschung und Medizin durchgeführt. Doch auch Produkte für den alltäglichen Gebrauch sind nicht immer tierversuchsfrei.

Die gute Nachricht: Laut EU-Verordnung dürfen seit 2013 Hersteller von Kosmetik keine Tierversuche mehr für ihre Produkte durchführen. Es ist auch verboten, die Inhaltsstoffe außerhalb der EU an Tieren testen zu lassen und dann nach Deutschland zu importieren.

Aber: Stoffe, die an Tieren vor dieser Verordnung, also vor 2013, an Tieren getestet worden sind, dürfen immer noch verwendet werden. Außerdem gibt es Inhaltstoffe, die sowohl im Duschgel (was als Kosmetikartikel zählt) als auch im Waschmittel sind. Und dafür gibt es keine EU-Verordnung, die Tierversuche verbietet.

Siegel und Apps verschaffen einen Überblick

Das bedeutet, wer sicher gehen will, dass für seinen Rasierschaum, Schminke, Haargel und Co. keine Tierversuche gemacht wurden, muss etwas genauer hinschauen. Online findet man Listen mit Herstellern, die ohne Tierversuche arbeiten, so beim deutschen Tierschutzbund oder von der Organisation Peta. Unterwegs helfen Siegel und Apps.

Auf einigen Produkten sind Aufdrucke zu finden. Die Verbraucherzentrale zum Beispiel empfiehlt den "Hasen mit schützender Hand", also ein kleines Häschen mit einer Hand darüber.

Und dann gibt es noch einige Apps, wie "Kosmetik ohne Tierversuche" oder "Codecheck". Damit kann man mit seinem Smartphone den Barcode scannen und erhält informationen über das Produkt.

Dieses Thema im Programm: Die Vier am Morgen, 7. Februar, 7:15 Uhr