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Die Bremen Vier Spätschicht Mit Malte Janssen

Montags bis freitags ab 19 Uhr

Ein Salat aus Wildblumen.
Bild: Imago | Blickwinkel

Botaniker Jürgen Feder "Unkraut" für den Teller

Der Frühling ist da. Alles beginnt zu sprießen und zu blühen. Und viele Pflanzen können auch auf unseren Tellern landen. Jürgen Feder, der bekannte Botaniker aus Bremen, weiß, welches sogenannte Unkraut richtig lecker ist.

Wenn Jürgen Feder durch Bremen und das Umland spaziert, findet er immer etwas Leckeres. Ob einfach am Wegesrand, im Bürgerpark oder rund um das Weserstadion, der Botaniker wird überall fündig. Was für viele nur ein Unkraut ist, ist für ihn eine schmackhafte Mahlzeit. So wie diese Pflanzen hier.

Löwenzahn

Eine gelbe Löwenzahnblüte.
Bild: Imago | Fabrice Cahez

Er ist Fernsehstar und Wunscherfüller, aber macht sich auch in der Küche gut. Das Grün ist bitter und eher zum Würzen und als kräftige Note im Salat geeignet. Aus den gelben Blüten lässt sich eine Art Honig herstellen. Eine total unterschätzte Pflanze, wie Jürgen Feder meint.


Kuba-Spinat

Grünes Tellerkraut mit seinen herzförmigen Blättern und kleinen weißen Blüten.
Bild: Imago | Manfred Ruckszio

Heißt nicht nur so, schmeckt auch wie Spinat. Das Tellerkraut kommt aus Nordamerika und ist hier sehr häufig zu finden. Es ist bissleicht und eine wahre Vitamin C-Bombe. Außerdem hat es viel Magnesium, Calcium und Eisen. Die Blätter können roh zu einem Salat oder kurz gegart als Gemüsebeilage gegessen werden.


Giersch

Gierschblätter vor einem blauen Himmel.
Bild: Imago | Manfred Ruckszio

Der Albtraum vieler Gärtner. Aber unheimlich lecker und so vielseitig. Ob als Pesto, Gemüsebeilage oder Suppe, der leicht möhrige Geschmack macht den Giersch aus. Jürgen Feder isst ihn am liebsten einfach auf Brot.


Springkraut

Die rosa Blüte vom Springkraut.
Bild: Imago | Blickwinkel

Springkraut macht nicht nur den Kindern Spaß, wenn die Früchte bei Berührung "explodieren", sondern ist auch ein guter Ersatz für Kresse. Die grünen Pflanzenteile sollte man jedoch nur in kleineren Mengen und möglichst gekocht essen. Die Samen schmecken nussig und eignen sich gut im Salat, Bratling oder Auflauf.


Brennnesseln

Brennnesselpflanzen.
Bild: Imago | Future Image

Vorsicht bei der Ernte! Bevor sie auf den Teller kommt, werden die Brennhaare durch Kochen, Trocknen oder Pürieren unschädlich gemacht. Sie kann auch für Tees und Säfte verwendet werden. Der Brennnessel werden heilende Wirkungen zugesprochen, zum Beispiel bei Blasenproblemen.


Bärlauch

Die grünen Blätter des Bärlauchs.
Bild: Imago | Blickwinkel

Wenn es irgendwo draußen nach Knoblauch riecht, dann ist der Bärlauch nicht weit. Besonders lecker sind die Blätter zum Würzen, als Pesto oder Aufstrich. Die Pflanze wächst auf fast allen Böden gut und lässt sich auch im eigenen Garten gut anpflanzen.


Dieses Thema im Programm: Die Vier am Morgen, 14. April, 7:15 Uhr