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Die Bremen Vier Spätschicht Mit Malte Döbert

Montags bis freitags ab 19 Uhr

Zwei Kinder in Sommerkleidung, Gesichter mit Smileys unkenntlich gemacht
Wenn ihr Fotos eurer Kinder ins Netz stellen oder über Messenger verschicken wollt, könnt ihr die Gesichter zum Beispiel mit Smileys unkenntlich machen. Bild: Imago | Cavan Images

Kinder und Medien Kinderfotos im Netz

Dass Kinder im Internet abgebildet werden, ist voll normal: Sie tauchen auf als Werbeträger, als virale Schmunzelnummern für die weltweite Netzgemeinde - oder eben ganz einfach als Schnappschuss aus dem Privatleben. Wir bilden unser Leben und das Leben unserer Kids im World Wide Web ab - und genau das kann problematisch sein. Der Bremer Medienpädagoge Oliver Bouwer hat uns Tipps gegeben, wie wir unsere Kinder besser schützen können.

Die eigenen Kinder sind die süßesten auf der Welt, und alle Freunde und Bekannten sollen das sehen und wissen. Also flott ein Bild gepostet. Oder mal eben den Status bei Whatsapp aktualisiert. So sind alle schnell informiert.

Es gibt da allerdings ein wesentliches Problem: Wenn wir ein Bild verbreiten, müssen wir Persönlichkeitsrechte respektieren. Davon haben wir nicht viele: Wir verfügen über die Rechte an unserem eigenen Bild und an denen unserer Kinder. Gerade mit denen sollten wir besonders verantwortungsvoll umgehen.

Medienpädagoge Oliver Bouwer rät: "Man sollte Kinderfotos, wenn man sie postet, auf jeden Fall unkenntlich machen."

Tipps für Kinderfotos im Netz

Ihr müsst nicht komplett auf Fotos eurer Süßen verzichten. Schon mit einfachen kleinen Hacks könnt ihr ihre Persönlichkeitsrechte wahren.

  1. Verpixelt das Gesicht
  2. oder klebt einen Smiley drauf
  3. oder fotografiert eure Kinder von hinten

Whatsapp: Bildrechte bei Facebook

Ein weites Feld: Whatsapp gehört zu Facebook. Das bedeutet, dass alle Fotos, die ihr über Whatsapp schickt oder in euren Status ladet, ins Eigentum des amerikanischen Internetgiganten übergehen. Theoretisch darf Facebook damit machen, was es möchte.

Das Foto im Status wird oft für aktuelle Privatberichterstattung genutzt. Dass theoretisch jeder der gespeicherten Kontakte den Status einsehen und das Privatleben begleiten kann, ist vielen dabei gar nicht bewusst. Wichtig hier wie überall: Beachtet die Privatsphäre-Einstellungen und passt sie an. Euren aktuellen Status muss weder euer Versicherungsvertreter, noch der Friseur wissen.

Mehr Sicherheit schaffen auch alternative Messenger-Dienste: "Man sollte einen Messenger nutzen, der sich an deutschen Datenschutz hält und der State of the Art in Sachen Sicherheit ist", sagt Oliver Bouwer, der auf allen Handys in seinem familiären Umfeld einen solchen Dienst installiert hat. Datenschutzgerechte Alternativen zu Whatsapp sind zum Beispiel Wire, Threema oder Hoccer.

Informationen zu mehr Sicherheit im Netz und zu ganz vielen weiteren Themen den medialen Umgang betreffend findet ihr auf klicksafe.de.

Dieses Thema im Programm: Die Vier am Morgen, 12. Februar 2020, 9:15 Uhr