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Zwei Menschen sitzten vor einem Lagerfeuer und lesen gemeinsam
Bild: Imago | agefotostock

Frankfurter Buchmesse Die besten Bücher für den Herbst

Auf der weltgrößten Büchermesse, der Frankfurter Buchmesse, werden die neuen Bücher für den Herbst vorgestellt – wie praktisch, dass auch noch Herbstferien sind! Da kann man sich also gleich mal mit frischem Lesefutter eindecken. Als kleine Entscheidungshilfe, haben wir euch ein paar Bücher-Highlights rausgesucht.

"Es kann nur eine geben" von Carolin Kebekus

Darum geht's:

Kebekus ist der Meinung: Der Konkurrenzkampf unter Frauen wurde uns antrainiert und muss ganz dringend weg! Meistens gäbe es nur die eine Frau, die es zum Beispiel beruflich ganz an die Spitze schafft. Und das reicht dann, weil: "Da ist ja eine Frau – also alles gut." Und die anderen Frauen, die klug und talentiert genug wären, um auch vorne mitzuspielen, denken dann: "Da ist kein Platz mehr für mich." Und sie geben sich mit weniger zufrieden.

Buchcover von Carolin Kebekus
Bild: Kiepenhauer und Witsch

Aber warum reagieren Frauen in solchen Momenten so? Das liegt, so Kebekus, an den Geschichten, die uns erzählt werden, von der Bibel angefangen, wo Eva wegen zu viel Machtanspruch aus dem Paradies geworfen wird.

Fazit: Wenn es um die Benachteiligung von Frauen in der Gesellschaft geht, dann ist Carolin Kebekus schnell auf 180. Da ist echt Wumms hinter – aber sie hat ja leider Recht.

Carolin Kebekus: "Es kann nur eine geben", Kiepenheuer und Witsch. (18 Euro Paperback, 15 Euro als E-Book)


"Never – Die letzte Entscheidung" von Ken Follett

Darum geht's:

Der Roman spielt auf drei Kontinenten und es werden mehrere Geschichten erzählt. Zum Beispiel die von Chang Kai, einem Regierungsbeamten in Peking, der versucht, gegen die kommunistischen Hardliner in der Regierung zu kämpfen und einen Krieg zu verhindern. In den USA sitzt die Präsidentin Pauline Green, eine kluge und vorausschauende Politikerin, die aber auch auf die politischen Provokationen reagieren muss. Und was soll sie tun, wenn Diplomatie nicht mehr weiterhilft?

Buchcover von "Never - die letzte Entscheidung" von Ken Follett
Bild: Bastei Lübbe

Die Schicksale aller Figuren in den verschiedenen Ländern sind miteinander verknüpft. Und alle stehen irgendwann vor der Frage: Was wäre wenn? Und im Kern geht es darum: Wenn alles auf den Abgrund zusteuert – was kann ein Einzelner dann noch tun?

Ken Follett: "Never – Die letzte Entscheidung", Bastei Lübbe. (32 Euro gebunden, 20 Euro als E-Book)


"The Circle" und "Every" von Dave Eggers

Darum geht's:

Dave Eggers ist auf jeden Fall für eins bekannt: Spannung! Deshalb wollen wir euch gleich zwei Bücher von ihm ans Herz legen – nämlich "The Circle" und ganz neu erschienen: "Every".


In "The Circle" geht es um einen Internetkonzern, der eine Mischung aus Facebook und Google ist. Da arbeitet Mae, eine junge Frau, die fasziniert ist von den technischen Möglichkeiten – obwohl das Unternehmen drauf und dran ist, die Privatsphäre komplett abzuschaffen. Mae wird immer tiefer in diese Gehirnwaschmaschine reingezogen. Das Buch war bereits ein Riesenerfolg.

Der zweite Roman spielt etwas später: der Konzern ist jetzt noch mächtiger und nennt sich "Every". Es gibt kaum noch Menschen, die nicht die Apps von Every nutzen – und damit weiß die Firma quasi alles über jeden.
Auch hier spielt eine junge Frau die Hauptrolle – diesmal die Softwareentwicklerin Delaney. Die steigt als neue Mitarbeiterin in die Firma ein, aber sie hat insgeheim das Ziel, Every von innen zu zerschlagen.

Buchcover von Dave Eggers "Every"
Bild: Kiepenheuer und Witsch

Wie sie das schaffen will? Indem sie so tut, als wäre sie Feuer und Flamme für das Unternehmen und immer absurdere Vorschläge macht, wie man die User noch mehr ausspionieren und noch abhängiger machen kann. In der Hoffnung, dass die irgendwann aufwachen und sagen: Das geht zu weit, da mach ich nicht mehr mit. Kein schlechter Plan – aber doch nicht so einfach umzusetzen, wie sie dachte.


Übrigens ein ziemlich aktuelles Thema: "The Circle" ist 2014 rausgekommen, da haben alle schon gesagt: "Oha, der Mann hat Recht, die Internetfirmen haben viel zu viel Macht über unser Leben." Sieben Jahre später kommt die Whistleblowerin Frances Haugen, die bei Facebook gearbeitet hat und genau das schlussendlich bestätigte. Das konnte Dave Eggers zwar nicht wissen, als er das Buch geschrieben hat, aber es passt natürlich jetzt wie die Faust aufs Auge.

Dave Eggers: "The Circle" und "Every", Kiepenheuer und Witsch. (25 Euro)

"Drachenreiter – Der Fluch der Aurelia" von Cornelia Funke

Darum geht's:

Der "Fluch der Aurelia" ist der dritte Teil der sogenannten "Drachenreiterreihe". Das sind abenteuerliche Fantasy-Geschichten, die aber in der realen Welt spielen. Es gibt also nicht nur Menschen und Tiere, sondern auch jede Menge Fabelwesen. Drachen, Elfen und Kobolde. Und im Mittelpunkt steht der Waisenjunge Ben, der gemeinsam mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe von Freunden und Zufallsbekanntschaften zuerst die Drachen und im zweiten Band den Pegasus – das ist ein geflügeltes Pferd aus der griechischen Mythologie - vor dem Aussterben retten muss.

Im neusten Teil geht es darum, dass eine gigantische und launenhafte Qualle aus der Tiefsee bald an Land kommen und Samenkapseln verstreuen soll – aus denen wachsen dann neue Fabelwesen. Und: Jede der vier Samenkapseln muss von einem Fabelwesen der vier Elemente entgegengenommen werden. Passiert das nicht, droht eine Katastrophe.

Buchcover von "Der Fluch der Aurelia" von Cornelia Funke
Bild: Dressler

Fünf Jahre mussten Fans auf die Fortsetzung warten, weil sich Cornelia Funke nach eigener Aussage sehr viel Zeit gelassen hat – sie wollte nicht einfach dieselbe Geschichte dreimal anders erzählen, sondern die Leserinnen und Leser überraschen.

Die Autorin schreibt auf ihrer Webseite, dass sie eigentlich nie ihre Geschichten dort spielen lässt, wo sie lebt. Aber sie hat fünf Jahre in Kalifornien gewohnt und ist gerade umgezogen in die Toskana – hat also die Avocadofarm gegen eine Olivenfarm getauscht. Der "Fluch der Aurelia" spielt also an der Pazifikküste. Und sie schreibt dazu:

"Das neue Drachenreiter-Abenteuer ist mein Liebeslied an Malibu, und an das Meer und alle Tiere und Pflanzen, die darin leben."

Autorin Cornelia Funke hält ihr Buch im Arm und lächelt
Cornelia Funke

Cornelia Funke: "Drachenreiter – Der Fluch der Aurelia", Dressler. (20 Euro)

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Die Vier am Morgen, 20. Oktober 2021, 06:40 Uhr