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Bremen Vier Läuft Mit Malte Janssen

Die beste Playlist im Bremen-Vier-Land

Ortsschild mit einem Fragezeichen
Bild: Imago | Steinach / Bearbeitung Radio Bremen

Stellt eure Fragen Was wurde eigentlich aus...?

Wir blicken zurück auf Themen, die das Bremen-Vier-Land und die ganze Welt bewegt haben. Immer dienstags und donnerstags gehen wir in "Die Vier am Morgen" der Frage nach: "Was wurde eigentlich aus...?"

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, was aus einem bestimmten Ereignis eigentlich wurde? Dann stellt uns eure Fragen! Wir gehen dem Thema nach und bringen es ins Radio.

Was wurde eigentlich aus...dem Achimer Loch?

Erinnert ihr euch noch? Da wollte vor drei Jahren in Achim ein Autohändler einen Wagen umparken – und starrt plötzlich in ein 14 Meter tiefes Loch. Das hatte sich einfach unter dem Wagen aufgetan und war damals eine riesen Aufregung. Aber wie ist das Ganze ausgegangen? Also fest steht: Das Loch wurde vor langer Zeit fachmännisch gebohrt. Es könnte ein alter Brunnen gewesen sein, oder ein Ablauf fürs Regenwasser - ganz genau wird man das wohl nie herausfinden. Aber als das Loch nicht mehr benötigt wurde, hat man es wohl einfach abgedeckt und vergessen. Mittlerweile ist das Loch aber wieder gefüllt und versiegelt worden – nichts erinnert in Achim mehr daran, dass sich da vor 3 Jahren mal die Erde aufgetan hat.

Was wurde eigentlich aus... dem Achimer Loch?

Audio vom 29. September 2020
Ortsschild mit einem Fragezeichen
Bild: Imago | Steinach / Bearbeitung Radio Bremen

Eure Fragen

Was wurde eigentlich aus...?


Was wurde eigentlich aus... Greta Thunberg?

Monatelang war die junge Schwedin mit ihrem Klimastreik in aller Munde. Seit der Corona-Pandemie ließen die Schlagzeilen um Greta Thunberg nach. Was macht sie gerade?

Im Sommer war sie der beliebteste Gast einer schwedischen Radiosendung. Über eine Million Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten Greta Thunbergs Gedanken. Die Schlagzeilen dazu waren aber schnell wieder verschwunden. Seit dem Ende der Sommerferien geht Greta Thunberg wieder zur Schule. Und durch die Corona-Pandemie finden die meisten Klima-Proteste, bis auf wenige Aktionen, digital statt.

Greta Thunberg sagte einst eh, dass sie der Rummel um ihre Person stört. Lieber sollten die Menschen auf die Aussagen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hören.
(Stand: 24. September 2020)

Was wurde eigentlich aus... Greta Thunberg?

Audio vom 24. September 2020
Greta Thunberg hält ein Plakat mit der Aufschrift "Schulstreik fürs Klima" in den Händen.
Greta Thunberg demonstriert weiterhin für den Klimaschutz. Bild: Imago | Fredrik Sandberg / TT

Was wurde eigentlich aus... der geplanten Eröffnung des Hauptstadtflughafens?

Eigentlich sollten schon 2011 die ersten Flugzeuge vom BER Schönefeld starten. Probleme machte jedoch beispielsweise "das Monster" - die Brandschutz- und Entrauchungs-Anlage, welche nicht unter Kontrolle zu bringen war. Weitere Pannen: Kabel wurden kreuz und quer verlegt, die Automatik-Türen wurden nicht an die Automatik angeschlossen und die Rolltreppen waren eine Stufe zu kurz.

Zuletzt hieß es: Diesen Herbst ist es soweit. Und tatsächlich, 8 1/2 Jahre später sind die Genehmigungen da und der Testbetrieb läuft. Am 31. Oktober soll der BER offiziell eröffnet werden.
(Stand: 22. September 2020)

Was wurde eigentlich aus... der Eröffnung des Hauptstadtflughafens?

Audio vom 22. September 2020
Eine Außenaufnahme des Flughafens BER.
Der Testbetrieb am BER läuft bereits. Bild: Imago | Aviation-Stock

Was wurde eigentlich aus... dem Zittern von Angela Merkel?

Probleme mit dem Kreislauf, Parkinson oder ihr ist einfach nur kalt - Es wurde viel gemunkelt als Angela Merkel im vergangenen Jahr auf Veranstaltungen plötzlich anfing zu zittern.

Daraufhin saß die Bundeskanzlerin bei den kommenden Staatsempfängen während die Nationalhymne gespielt wurde und coronabedingt fanden nun erstmal solche Auftritte gar nicht statt. Und bei ihrem letzten großen öffentlichen Auftritt im Mai 2020 war von einem Zittern keine Spur. Was war denn da nun los im vergangenen Sommer?

Genaues weiß die Öffentlichkeit nicht. Bei einigen Staatsempfängen war es sehr heiß und es hieß Angela Merkel hätte zu wenig getrunken. Allerdings trat das Zittern auch bei kühleren Temperaturen auf.
(Stand: 17. September 2020)

Was wurde eigentlich aus... Angela Merkels Zittern?

Audio vom 17. September 2020
Eine Nahaufnahme von Angela Merkels Händen in ihrer typischen "Raute".
Bild: Imago | Sven Simon

Was wurde eigentlich aus... dem BAMF-Skandal?

Vor zweieinhalb Jahren kam Bremen unrühmlich in die Schlagzeilen. Der Vorwurf: Die Leiterin der Bremer BAMF-Stelle soll Flüchtlingen Aufenthaltsgenehmigungen besorgt und sich daran bereichert haben.

Noch immer ist unklar, ob es überhaupt ein Verfahren geben wird, denn die Akten werden immer noch durchgeackert. Von den 1.200 Fällen sind gerade mal 121 übrig geblieben - und selbst bei diesen etwa 10 Prozent ist nicht mal sicher, ob die Beschuldigten für die ungerechtfertigte Aufenthaltsgenehmigung, die sie erlangten, selbst verantwortlich sind. Vom ursprünglichen "Skandal" ist also erstmal relativ wenig übrig geblieben, ein letztgültiges Ergebnis steht aber noch immer aus.
(Stand: 15. September 2020)

Audio vom 15. September 2020
Fenster des Bundesamtes für Flüchtlinge und Migration (BAMF) – Außenstelle Bremen
Bild: Radio Bremen

Was wurde eigentlich aus... dem Ozonloch?

Das Ozonloch wurde 1985 über dem Südpol entdeckt und wuchs auf mehrere Millionen Quadratmeter an. Verantwortlich für das Loch waren FCKW-Gase (Flour-Chlor-Kohlenwasserstoffe), die 1991 verboten wurden. Dr. Peter von der Gathen vom Alfred-Wegener-Institut erklärt: "Das Loch ist in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten etwas geringer geworden. Das ist darauf zurückzuführen, dass die FCKW-Belastung geringer geworden ist. Das wird in den nächsten Jahrzehnten so weiter, allerdings wird dieser Effekt langsam vonstatten gehen."
(Stand: 10. September 2020)

Was wurde eigentlich aus... dem Ozonloch?

Audio vom 10. September 2020
Sonne am blauen Himmel im Gegenlicht
Bild: Imago | Rene Traut

Was wurde eigentlich aus... Boris Beckers Privatinsolvenz?

Unser Bobbele! Vor etwa drei Jahren wurde Ex-Tennisprofi Boris Becker für insolvent erklärt. Da das Ganze in England passiert ist, wäre er eigentlich nach einem Jahr wieder voll geschäftsfähig und kreditwürdig. In England ist eben alles ein wenig einfacher - oder vielleicht doch nicht?

Unsere Promiexpertin Alex Siemen hat in die "Vier am Morgen" erzählt, wie es gerade um den ehemaligen Tennis-Superstar steht. Im Grunde könnte Boris schon längst wieder anfangen Big Business zu machen, doch irgendwie hat er da so ein paar britische Regeln beim Insolvenzverfahren übersehen. Denn wer in England pleite geht und Insolvenz anmeldet, der muss all seine Finanzen transparent machen und seine Schulden Stück für Stück tilgen. Leider hat Bobbele da wohl einiges übersehen und ein paar Bälle fett ins Aus gesemmelt. Denn nun muss er wieder vor einem Londoner Gericht erscheinen. Der Vorwurf: Boris hat angeblich 19(!) Verstöße gegen die Insolvenzbedingungen begangen. Unter anderem hat er ein paar Immobilien versteckt beziehungsweise verheimlicht, dann hat er seine exakten Vermögenswerte verschwiegen (er soll noch bis zu zwei Millionen Euro auf seinen Konten haben!) und er soll auch noch andere - nicht deklarierte - Schulden in Höhe von 700.000 Euro haben! Außerdem sitzt Boris wohl auch noch auf 75.000 Aktien einer Firma und hat Privatkonten in Belgien und auf der britischen Insel Guernsey. Der Insolvenzsprecher behauptet, dass "Boris ein Risiko für seine Gläubiger" ist. Deshalb muss er sich jetzt wieder vor Gericht behaupten. Herr Becker ist natürlich geschockt und brüskiert - er werde sich gegen die "haltlosen Vorwürfe" verteidigen. Außerdem sei er empört, dass die Insolvenzbehörde die Vorwürfe in einer Pressemitteilung öffentlich gemacht habe. Nun will er alle Anschuldigungen energisch anfechten. Spiel - Satz - Sieg?
(Stand: 8. September 2020)

Audio vom 8. September 2020
Boris Becker mit ernstem Blick und Anzug
Bild: Imago | Sepp Spiegl

Was wurde eigentlich aus... StudiVZ?

Das ursprüngliche StudiVZ gibt es nicht mehr, dafür gibt es VZ.net, eine Zusammenführung aller ehemaligen VZ-Foren. Dort findet ihr mehr oder weniger alle Funktionen, die ihr (gegebenenfalls) aus dem ehemaligen VZ schon kennt. VZ.net wirbt mit nahezu paradiesischen Datenschutzrichtlinien: die Server stehen in Deutschland, es wird weder mitgelesen, noch das Nutzungsverhalten beobachtet. Trotzdem sehen sich die Macher eher als nostalgische Variante, denn als ernste Konkurrenz zu Facebook und Konsorten.
(Stand: 3. September 2020)

Audio vom 3. September 2020
Bildschirm und Lupe StudiVZ
Bild: Imago | Lars Berg

Was wurde eigentlich aus... dem Eyjafjallajökull?

Abgesehen davon, dass er für uns immer noch einigermaßen unaussprechlich ist, ruht er gerade. Den isländischen Wetterdiensten zufolge steht auch kein Ausbruch bevor - und selbst wenn: Den europäischen Flugverkehr dürfte der Eyjafjallajökull nicht nochmal lahmlegen, dazu gab es nämlich Untersuchungen, die sich mit den Grenzwerten zu Aschebelastungen in der Luft beschäftigt haben, und die besagen, dass diese Grenzwerte deutlich unterschritten würden.
(Stand: 1. September 2020)

Audio vom 1. September 2020
Eyjafjallajökull
Bild: Imago | Nature Picture Library

Was wurde eigentlich aus... den Skripals?

Ex-Agent Sergey Skripal und seine Tochter wurden 2018 nach einem Anschlag mit Nervengift bewusstlos in einem Park der britischen Stadt Salisbury aufgefunden. Beide wurden im Krankenhaus behandelt und überlebten offenbar. Es kam zu schweren diplomatischen Verwerfungen zwischen Großbritannien und Russland, dem die Briten den Anschlag zuschrieben. Skripal und seine Tochter leben Medienberichten zufolge nun unter neuer Identität in Neuseeland.
(Stand: 27. August 2020)

Audio vom 27. August 2020
Novichok
Bild: Imago | Science Photo Library

Was wurde eigentlich aus... Claudia Schiffer?

Mode-Ikone der Neunziger, Karl Lagerfelds Muse und absoluter Weltstar - Claudia Schiffer ist 50 geworden und wir fragen uns: Was wurde eigentlich aus der blonden Schönheit?

Unsere Promi-Expertin Alex Siemen hat den "Vier am Morgen" erzählt, was das ehemalige Topmodel gerade so macht. Nachdem sie ihre Modelkarriere 2002 an den "Fashionnagel" hing, war nämlich noch lang nicht Schluss. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Ehemann, dem Filmproduzenten und Regisseur Matthew Vaughn, und ihren drei Kindern in London. Ganz mit dem Modeln konnte sie nicht aufhören und shootet gelegentlich noch immer. Ihre neue Leidenschaft: das Produzieren und Drehen von Filmen. Während sie teilweise selber vor Kamera steht ("Tatsächlich Liebe"), arbeitet sie mittlerweile gemeinsam mit ihrem Ehemann hinter der Kamera. Gemeinsam haben sie zum Beispiel den Film "Rocketman" über den Sänger Elton John produziert. Ruhig ist es also bei ihr noch immer nicht. In diesem Sinne. Mach weiter so, Claudia!
(Stand: 25. August 2020)

Audio vom 25. August 2020
Claudia Schiffer in einem dunklen Jumpsuit
Bild: imago images | Starface

Was wurde eigentlich aus... Notre-Dame?

Am 15. April 2019 stand das "Herz von Paris" in Flammen. Bei dem Großbrand wurden Teile der historischen Kathedrale Notre-Dame zerstört. Menschen aus der ganzen Welt spendeten. Fünf Jahre wurden für den Wiederaufbau angesetzt. Was ist seitdem passiert?

Das gigantische Baugerüst wird abgebaut. Wegen Restaurierungsarbeiten am Dach stand dieses Gerüst schon vor dem Brand dort. Durch die Flammen ist dieser gewaltige Knoten aus 200 Tonnen Stahl und 40.000 Einzelteilen eingeschmolzen und muss jetzt vorsichtig entfernt werden. In 40 Metern Höhe wird hier ganz präzise gearbeitet, denn sollte ein Teil dieses Gerüsts einstürzen, würde auch die Kathedrale beschädigt werden. Allein diese Arbeiten werden noch etwa bis November 2020 dauern.

Innerhalb der Kathedrale wird seit Anfang August 2020 die Hauptorgel abgebaut. Um die Orgel steht momentan ein 30 Meter hohes Gerüst, da jede der 8000 Pfeifen einzeln abgebaut und gereinigt werden muss.

Audio vom 20. August 2020
Die Kathedrale Notre-Dame steht am 15. April 2019 in Flammen.
Fünf Jahre wurden nach dem Großbrand für den Wiederaufbau angesetzt. Bild: Imago | Thomas Morel-Fort

Was wurde eigentlich aus... der Stephanibrücke in Bremen?

Ganz Deutschland hat über die marode Brücke gelacht. Um sie zu entlasten wurden die Fahrradwege schmaler gestaltet. Doch das Problem sind die rund 100.000 Autos, die täglich über die Stephanibrücke fahren. Von einer Sanierung ist aber noch nichts zu sehen.

Bremen-Vier-Reporter Fabian Metzner hat den "Vier am Morgen" erklärt, warum es dort nicht voran geht. Das hat zwei Gründe: Einerseits ist noch nicht klar, wie man die Brücke jetzt genau reparieren will und zweitens ist das Land Bremen ab kommenden Jahr nicht mehr für die Brücke zuständig - und somit auch nicht für die Reparatur. Ab 2021 übernimmt die Autobahn GmbH des Bundes die Instandhaltung der Brücken. Ganz zieht sich Bremen aber nicht aus der Verantwortung und wird die Brücke alle drei Monate überprüfen und eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Diese Studie soll ermitteln, wie ein Neubau der Brücke aussehen müsste, um eben auch die Last der vielen Fahrzeuge zu halten. Klar ist aber jetzt schon, dass in spätestens 20 Jahren die Brücke neugebaut werden muss, sagt das Straßenamt Bremen. Repariert werden muss sie aber vorher schon - wie das genau aussehen wird, entscheidet nächstes Jahr die Autobahn Gmbh des Bundes. In 2020 wird sich aber erstmal nichts mehr tun.

Audio vom 20. August 2020
Der Fahrradweg unter der Stephanibrücke in Bremen
Um die Brücke zu entlasten wurden die Fahrradwege schmaler gestaltet. Bild: Radio Bremen | Serena Bilanceri

Was wurde eigentlich aus... der Mauer an der Grenze zu Mexiko?

US-Präsident Donald Trump hatte große Pläne: Eine Mauer sollte an der Grenze zu Mexiko entstehen. Steht sie eigentlich schon?

Unsere USA-Korrespondentin Nicole Markwald hat uns erzählt, dass gerade noch an der Mauer gebaut wird. Große Stahlträger werden dafür im Boden einbetoniert. Der US-Präsident Donald Trump hat sich selbst erst vor Kurzem auf Twitter geäußert. In seinem Tweet heißt es, dass die Mauer hochgezogen und die Zahl illigaler Grenzübertritte sinken würde. Im August 2020 sollen bis zu 480 Kilometer der Mauer fertiggestellt sein. Hierbei ist aber anzumerken, dass die Grenze zwischen Mexiko und den USA ungefähr 3000 Kilometer lang ist - mit Gebieten die schwer zugänglich sind, wo sich eine Mauer sehr schwer errichten lässt.

Audio vom 20. August 2020
Stacheldraht auf einer Mauer
Etwas über 3000 Kilometer lang ist die Grenze zwischen den USA und Mexiko. Bild: Radio Bremen

Was wurde eigentlich aus... dem Horner Bad in Bremen?

Seit zwei Jahren ist das Horner Bad schon geschlossen und ein neues Freibad sollte gebaut werden. Doch es gab Komplikationen: Auf der Baustelle wurde ein Hochspannungskabel gefunden, die Kosten stiegen. Eine Neverending-Story?

Fabian Metzner hat den "Vier am Morgen" erzählt, dass dort immer noch viel zu tun ist, aber bald wird wohl schon das Richtfest gefeiert und man kann auch schon langsam erahnen, wie es dort aussehen wird. Spätestens zum Schuljahresbeginn 2021 soll das sogenannte "Kombibad" dann eröffnen. Aus Hallen- und Freibad soll das Horner Bad dann bestehen. Drinnen wird sich ein Becken mit 10x50-Meter-Bahnen und ein Kursbecken zum Schwimmenlernen befinden, während draußen eine große Liegewiese, ein Fontänenfeld, ein Kiosk und ein Schwimmbecken mit Rutschen auf die Besucher warten. Kosten insgesamt: Circa 27 Millionen Euro.

Audio vom 20. August 2020
Blick ins Horner Bad
Schwimmen kann man hier schon seit zwei Jahren nicht mehr. Bild: Radio Bremen

Was wurde eigentlich aus.. den Wahlversprechen der Rot-Grün-Roten Bremer Landesregierung?

Seit einem Jahr regiert die SPD zusammen mit den Grünen und den Linken im Bremer Senat. Was ist aus ihren Wahlversprechen, wie mehr Geld für Schulen geworden?

Heike Zeigler aus der "Buten un binnen"-Regionalredaktion hat uns erzählt, dass einerseits zwar mehr Geld in die Schulen fließt, aber andererseits auch die Schülerzahl gestiegen ist und das Geld somit nicht in zum Beispiel neue Sanitäranlagen fließen kann. Aber wegen Corona gibt es nochmal Geld extra und damit können die Schulen dann ins digitale Zeitalter starten.

Ein anderes Versprechen: Weniger Autoverkehr in der Innenstadt. Erste Anzeichen der Veränderung soll es hier bereits geben. Es wird diskutiert, ob die Martinistraße umgebaut werden soll, damit die Fußgänger leichter von der Innenstadt zur Schlachte gelangen. Außerdem wurden bereits Pläne für einen neuen Fahrradstreifen am Wall vorgestellt. Gerade in der Innenstadt gibt es aber durch Corona neue Probleme, durch die der Senat nicht-eingeplantes Geld ausgeben musste. Wie viel Geld am Ende - beispielsweise für eine autofreie Innenstadt - übrig bleibt, wird sich zeigen.

Audio vom 20. August 2020
Ein roten, ein grünes und ein rotes Gummibärchen vor dem Haus der Bürgerschaft.
Seit einem Jahr gibt es die Rot-Grün-Rote Bremer Landesregierung. Bild: Radio Bremen | Martin von Minden

Was wurde eigentlich aus... Hiroshima?

Bei dem Atombombenabwurf der USA auf Hiroshima sind 140.000 Menschen gestorben und 92 Prozent der Stadtgebäude wurden zerstört. 75 Jahre ist das her. Wie sieht es dort jetzt aus?

Bremen-Vier-Japan-Korrespondentin Kathrin Erdmann hat uns erzählt, dass manche Menschen vor Ort bis heute immer noch traumatisiert sind. Von dieser ersten Generation gibt es aber immer weniger Menschen und die sorgen sich, dass ihre Geschichten in Vergessenheit geraten.

Der Jahrestag am 6. August hat einen sehr hohen Stellenwert, doch trotzdem wurden viele der Opfer lange diskriminiert. Sie durften zum Beispiel nicht heiraten oder hatten Schwierigkeit bei der Jobsuche. Außerdem, so findet unsere Korrespondentin, ist die Vergangenheit nicht richtig aufgearbeitet worden. Das "Opfer sein" steht in Japan sehr im Vordergrund, während zum Beispielen in Schulen nicht darüber gesprochen wird, dass Japan auch Täter war, weil dies politisch nicht gewollt ist.

Audio vom 20. August 2020
Bunte Fahnen mit Aufschriften wie Atomkraft nein Danke wehen.
75 Jahre nach dem Atombombenangriff gab es weltweit Mahnwachen. Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Die Vier am Morgen, 18. August 2020, 8:10 Uhr