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ARD-Popnacht

Das gemeinsame Nachtprogramm der ARD-Popwellen

Spielzeugkuh und eine Spritze vor weißem Hintergrund
Bild: imago images | allOver

Stellt eure Fragen Was wurde eigentlich aus...?

Wir blicken zurück auf Themen, die das Bremen-Vier-Land, Deutschland oder auch die ganze Welt bewegt haben. Immer dienstags und donnerstags gehen wir in "Die Vier am Morgen" der Frage nach: "Was wurde eigentlich aus...?"

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, was aus einem bestimmten Ereignis eigentlich wurde? Dann stellt uns eure Fragen! Wir gehen dem Thema nach und bringen es ins Radio.

Was wurde eigentlich aus…BSE?

Heute vor 20 Jahren wurde der erste Fall von BSE - umgangssprachlich Rinderwahnsinn - in Deutschland bekannt. Aber wie siehts heute damit aus - 20 Jahre später?

Zurzeit scheint es zum Glück ruhig zu sein. 2014 gab es nochmal zwei Fälle in Brandenburg, die aber nicht zusammenhingen. Und auch die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, als menschliche Variante des Rinderwahnsinns gilt, ist laut Angaben vom RKI in Deutschland bislang nicht ausgebrochen. In Großbritannien, wo die Seuche damals ihren Anfang fand, gab es im Februar 2020 noch 84 Erkrankte. Dort vor allem entstanden durch infektiöse Plasmaspenden, nicht richtig gereinigtes OP-Besteck oder Medikamente auf Basis von Wachstumshormonen. Die kamen bis 1985 nämlich aus Gewebe von Toten. Und wenn die beispielsweise unentdeckt krank waren, wurde so die Krankheit weitergegeben. Aufgrund dieser Gefahr wurde es mittlerweile verboten. 

Die Gefahr an Creutzfeldt-Jakob zu erkranken ist hier in Deutschland fast null. Die letzte größte Gefahr bestand durch die Verfütterung von Tiermehl, was aber bereits 2001 verboten wurde. Ganz besiegt ist die Krankheit aber nicht, denn Creutzfeldt-Jakob bricht zum Teil erst Jahrzehnte nach der Infizierung aus. 

BSE ist übrigens auch der Grund für eine Frage, die man vorm Blutspenden beantworten muss. Denn Menschen die zwischen 1980 und 1996 insgesamt mehr als sechs Monate in Großbritannien waren oder dort seit 1980 eine Operation oder Bluttransfusion bekommen haben, dürfen kein Blut spenden. 
(Stand: 24. November 2020)

Spielzeugkuh und eine Spritze vor weißem Hintergrund
Bild: imago images | allOver

Eure Fragen

Was wurde eigentlich aus...?

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Was wurde eigentlich aus... Andreas Coronageschichte?

Andrea hatte im März jeden Abend zusammen mit ihren Nachbarn auf der Straße Musik gemacht. Dieses schöne Ritual führen sie und die Nachbarn nun weiter: im Herbst gibt's Laternelieder, demnächst folgen Advents- und Weihnachtslieder. Die Beziehung unter den Bewohnern der Straße ist von einer rein nachbarschaftlichen Zweckgemeinschaft zu einer echten Lebens- und Musikgemeinschaft gewachsen. Das ist doch mal eine schöne Nachricht.
(Stand: 19. November 2020)


Was wurde eigentlich aus... Finjas Coronageschichte?

Finja, dreifache Mutter aus Bremen, ist froh, dass - anders als im Frühjahr - zumindest ihre Kinder täglich in die Kita können. Das ist auch Finjas große Hoffnung: Dass es erstmal weitergehen kann, denn die Zeit der geschlossenen Einrichtungen hat geschlaucht und die Angst ist noch da, dass es wieder so kommen könnte. Dennoch: In der Lockdown-Zeit hat Finja große Unterstützung von Freundinnen erfahren - solchen Zusammenhalt wünscht sie sich auch für die Zukunft.
(Stand: 17. November 2020)

Die Bremerin Finja Vogt sitzt in ihrer Küche und lächelt in die Kamera.
Finja hofft, dass die Kitas offen bleiben. Bild: Radio Bremen

Was wurde eigentlich aus... Hillary Clinton?

Die 72-Jährige hat sich nach ihrer Wahlniederlage 2016 aus der aktiven Politik zurückgezogen. Sie lebt mit ihrem Mann, dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton, auf einem Landsitz im Bundesstaat New York. Hillary Clinton hat einen eigenen Podcast, der sich mit gesellschaftlichen Themen befasst und zu dem sie zum Beispiel Comediennes, Frauenrechtlerinnen oder bekannte Frauen aus dem gesellschaftlichen Leben einlädt. Sie schreibt Bücher, hält Vorträge, kocht und geht mit Mann und Hund spazieren.
(Stand: 12. November 2020)

Hillary Clinton
Hillary Clinton ist zwar nicht mehr politisch aktiv, wohl aber gesellschaftspolitisch. Bild: Imago | UIG

Was wurde eigentlich aus... Jeanette Biedermann?

Sie hat mehrere Alben herausgebracht, war in Fernsehshows und Theaterstücken zu sehen und im letzten Jahr auf Tour - unter anderem auch in Bremen im Modernes. Zur Zeit ist sie in Köln und probt für ein Theaterstück. Nebenbei hat sie einen Song aufgenommen - als kleine Aufheiterung in dieser etwas schwierigen Zeit: "10.000 Fragen".
(Stand: 10. November 2020)

Jeanette Biedermann
Jeanette Biedermann ist aktiv - so wie sie es immer schon war. Bild: Imago | K. Piles

Was wurde eigentlich aus... der Jan-Reiners-Lok?

Sie ist das Wahrzeichen des Bremer Stadtteils Findorffs: die Jan-Reiners-Lok. Derzeit ist der Sockel, auf dem sie normalerweise an der Hemmstraße ihren Ruhestand verbringt, aber verwaist, denn die Lok wurde auf Restaurationsreise geschickt.

Bis vor kurzem stand sie noch in Bruchhausen-Vilsen und wurde von den Experten des Eisenbahnvereins auf Vordermann gebracht. Eigentlich war sie schon im März fertig, um nach Bremen-Nord weiterüberführt zu werden und dort ihren letzten Schliff zu erhalten, aber Corona fingerte auch hier dazwischen: Die vielen Feuerwehrleute, die bei der 16,5 Tonnen schweren Fracht helfen sollten, konnten erst im Oktober anrücken.

Jetzt steht die Lok also in Bremen-Nord, um dort sandgestrahlt und lackiert zu werden, damit sie möglichst bald wieder in frischem Glanz auf ihrem Sockel in Findorff stehen kann.
(Stand: 5.11.2020)

Die Jan Reiners Lok ausgestellt in einer Grünanlage
Die Jan-Reiners-Lok ist Findorffs Wahrzeichen. Bild: Radio Bremen | Wolfgang Loock

Was wurde eigentlich aus... den Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie?

Ziemlich genau acht Jahre ist es her, dass in Bangladesch eine Fabrik abgebrannt ist, in der unsere Billig-Klamotten genäht werden. Mehr als 100 Menschen sind bei dem Feuer damals ums Leben gekommen. Es wurde viel über die schlimmen Arbeitsbedingungen in den Fabriken berichtet. Bis zu 13 Stunden sitzen die Näherinnen und Näher in maroden Fabrikhallen an der Nähmaschine, werden schikaniert oder sogar geschlagen - und das alles für einen Lohn von wenigen Cent am Tag. Was ist nach diesen Bildern, die um die Welt gingen, passiert?

Viele Modemarken haben sich nach der öffentlichen Kritik zu einem Verbund zusammengeschlossen und damit die Fabrikbesitzer in Bangladesch ziemlich unter Druck gesetzt. Mehr als 80 Prozent derer, die für diesen Verbund produzieren, haben mittlerweile gute internationale Standards, was die Gebäudesicherheit angeht. An den Löhnen hat sich allerdings nicht viel geändert. Nun kommt durch die Corona-Krise hinzu, dass die Nachfrage in der Textilindustrie gesunken ist, einige Arbeiterinnen und Arbeiter haben ihren Job verloren.
(Stand: 3.11.2020)

Näherin in Textilfabrik
Bild: Imago | photothek/Thomas Imo

Was wurde eigentlich aus... den Eisbären-Zwillingen im Zoo am Meer?

Zwei Meter groß sind Anna und Elsa mittlerweile wenn sie sich auf ihre Hinterbeine stellen. Und klingen tut ihr Gebrüll auch schon nach stattlichen Eisbären. Knuffig sind die Eisbären-Zwillinge aus dem Zoo am Meer in Bremerhaven trotzdem noch. Fünf bis sechs Kilo Fleisch verputzet jeder von ihnen an nur einem Tag. Das gibt ihnen jede Menge Energie um wild mit Feuerwehrschläuchen und Reifen zu spielen. Und wenn es doch mal zwischen den beiden Eisbärenmädchen kracht und sie sich um Spielzeug oder Futter fetzen, dann sorgt Eisbärenmama Valeska ganz schnell wieder für Ruhe.

In spätestens einem Jahr müssen Anna und Elsa dann aber trotzdem das Gehege verlassen. So wäre es auch in der Natur, denn sonst könnte es zwischen den drei Eisbärendamen zu gefährlichen Kämpfen kommen. Bis dahin wird aber in Bremerhaven noch weiter getobt.
(Stand: 29.10.2020)

Zwei Eisbären mit nassem Fell spielen mit einem Ball.
Bild: Zoo am Meer | Bernd Ohlthaver

Was wurde eigentlich aus... den Osbournes?

Bis 2005 konnten wir das Leben der Osbournes in ihrer Reality-TV-Show verfolgen. Doch was war danach so los bei Ozzy, Sharon, Kelly und Jack?

Ozzy ging noch mal auf große Welttournee, hat seine Autobiografie veröffentlicht und 2010 endlich seinen Führerschein erhalten, nachdem er zuvor 19 mal durchgefallen war. Vor kurzem wurde bekannt, dass er an Parkinson erkrankt ist, er sagt aber es gehe ihm gut.

Seine Frau Sharon ist ein beliebtes Jury-Mitglied in vielen TV-Shows wie X-Factor, Americas got Talent und The Mask-Singer.

Jack ist geschieden, hat drei Kids und hat Schlagzeilen mit seinem Drogenkonsum und Diäten gemacht. Außerdem ist er an Multiple Sklerose erkrankt.

Auch Kelly hat einige Drogenkliniken und Diäten hinter sich, ist mittlerweile aber als Fashion-Designerin in den Sozialen Netzwerken beliebt. Sie ist jetzt 36 Jahre alt.
(Stand: 27.10.2020)

Ozzy Osbourne und seine Tochter Kelly lachen.
Ozzy und Kelly Osbourne. Bild: Imago | UPI Photo/Jim Ruymen

Was wurde eigentlich aus... Oliver Reck?

Von 1985 bis 1998 stand Oliver Reck bei Werder im Tor, klar war da auch die ein oder andere Panne dabei. Doch was macht Pannen-Olli jetzt nach seiner Tortwartkarriere überhaupt?

Oliver Reck sitzt nun im Bremen-Vier-Land beim SSV Jeddeloh auf der Trainerbank. Davor machte er unter anderem Station auf Schalke und in Düsseldorf.
(Stand: 22.10.2020)

Der ehemalige Werder-Torwart Oliver Reck hält einen Ball.
Olli Reck sitzt derzeit beim SSV Jeddeloh auf der Trainerbank. Bild: Imago | Oliver Behrendt

Was wurde eigentlich aus...dem Blackberry?

Die Älteren von Euch erinnern sich vielleicht noch. Das Superhandy von früher, mit dem man schon Emails abrufen und schreiben konnte und das einen Messengerdienst hatte, als andere Handys gerade mal SMS verschicken und telefonieren konnten. Aber was wurde eigentlich aus dem mobilen Vorreiter?

Mit einem Marktanteil von 50% war das Blackberry 2011 in den USA mega erfolgreich. Weltweit wurde es sogar bis zu 250 Millionen mal verkauft. Aber schon in diesem erfolgreichen Jahr hat sich der Abgang des Superhandys abgezeichnet. Der Touchscreen wurde ignoriert und die Entwickler haben weiter auf die Tastatur gesetzt. Außerdem war das Handy durch den schwachen Prozessor nichts für Privatkunden. Angeblich soll im nächsten Jahr ein neues Blackberry mit Android auf den Markt kommen. Wir bleiben gespannt.
(Stand: 20. Oktober 2020)

Mann mit Hemd hält ein Handy in der Hand. Vor ihm ein Laptop und eine Kaffeetasse.
Mit dem Blackberry konnte man Emails abrufen. What?! Bild: imago images | ingimage

Was wurde eigentlich aus...Tokio Hotel?

Sie haben die Teenie-Herzen höher schlagen lassen - und haben krass polarisiert. Die einen haben sie geliebt, die anderen haben sie gehasst: Tokio Hotel! Mittlerweile sind die Jungs erwachsen und gerade die Kaulitz-Brüder kommen gut rum. Bill modelt und sitzt in Castingshows, Tom taucht hauptsächlich in den Insta-Storys seiner Ehe-Frau Heidi Klum auf. Aber was machen die Jungs eigentlich heute?

Tokio Hotel ist immer noch aktiv. Seit ihrer Gründung 2001 machen Bill, Tom, Gustav und Georg zusammen Musik und haben in den letzten Jahren konstant Songs und Alben veröffentlicht. Heute klingen Tokio Hotel allerdings ein bisschen anders als die Teenie-Band von früher. Super bekannt sind ihre Songs ehrlich gesagt nicht, aber ihre Fangemeinde ("Aliens") ist immer noch riesig und spannt sich über alle Kontinente. Anfang des Jahres sind die Jungs zum Beispiel in Mexiko getourt. Von der Musik können sie auf jeden Fall weiterhin leben. Mehr dazu hört ihr im Interview:
(Stand: 15. Oktober 2020)

Die Band Tokio Hotel mit Bill Kaulitz
Tokio Hotel sind - oh, Wunder - keine Teenies mehr. Bild: imago images | Tinkeres

Was wurde eigentlich aus... den Protesten in Hongkong?

Im Sommer 2019 gingen Millionen Menschen in Hongkong auf die Straße. Der Grund: ein geplantes Gesetz, das Auslieferungen nach China ermöglichen sollte. Daraufhin formierte sich eine riesige Demokratiebewegung, die gestiegene Lebenshaltungskosten und Ungleichheit in einer der größten Städte der Welt anprangerte.

Mittlerweile sieht es so aus: Es gibt noch Proteste, die aber coronabedingt nicht mehr so groß sind. Sie formieren sich eher flashmobmäßig, sind illegal und enden oft in Festnahmen. Das neue Sicherheitsgesetz hat im Ergebnis bewirkt, dass keine Plakate, Slogans, Poster mehr zu sehen sind, Handys wurden bereinigt, vermeintlich kritische Nachrichten gelöscht, Lehrpläne an Schulen wurden geändert, vermeintlich kritische Bücher aus Buchhandlungen und Bibliotheken verbannt, Großbanken haben sich von chinakritischen Kunden getrennt - das kommunistische China hat also weiterhin großen Einfluss und weitet seine Macht weiter aus. Ruhe ist in Hongkong mitnichten eingekehrt.
(Stand: 13. Oktober 2020)


Was wurde eigentlich aus... dem Bubble-Tea?

Kalter Tee, "Bubbles" und ein dicker Strohhalm - Bubble-Tea war der Getränke-Trend aus Taiwan in 2012. Doch so schnell wie er da war, war er auch wieder weg.

Denn: 2013 hatten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Uni Aachen vor den Bubbles in dem Tee gewarnt. Sie würden das Krebsrisiko erhöhen. Doch ein Jahr später wurde diese Aussage von mehreren Stellen widerlegt.

Nun das Comeback: In den Großstädten machen wieder Bubble-Tea-Läden auf, auf TikTok wird das Getränk gefeiert und auch in der Google-Suche rankt er wieder oben.
(Stand: 8. Oktober 2020)

Bunte Bubble-Teas stehen auf einem Tresen.
Bunt und bubbelig: Bubble Tea. Bild: Imago | Hoch Zwei Stock

Was wurde eigentlich aus... dem DDR-Geld?

Wer schon mal eine alte DDR-Münze in der Hand hatte, weiß, warum von "Alu-Chips" gesprochen wurde: Die Münzen waren aus Aluminium. Das wurde größtenteils eingeschmolzen und zu Türklinken oder Aluminiumbarren für die Autoindustrie gemacht. Für die Scheine gab's leider keine Zweitverwendung, die wurden tatsächlich in Säcke verladen und LKW-Ladung für LKW-Ladung in einen alten Sandsteinstollen in Sachsen-Anhalt gebracht. Da sollten die über 600 Millionen Scheine ganz einfach verrotten. 2002 wurde das Geld allerdings wieder ausgebuddelt und verbrannt, weil Einbrecher zuvor einige Scheine geklaut und bei eBay reingestellt hatten. Für Sammler hatten die Scheine großen Wert, denn es waren auch 200- und 500-Mark-Noten dabei, die in der DDR nie in Umlauf gebracht wurden.

Wer zu Hause auch noch DDR-Münzen hat, sollte sie sich mal genauer anschauen: Für die Gedenkmünze "Gebrüder Grimm" mit der Abbildung vom Gestiefelten Kater kann man heute zum Beispiel um die 200 Euro bekommen.  
(Stand: 6. Oktober 2020)


Was wurde eigentlich aus... Ozzy Osbourne?

Der Skandal-Rocker musste in seinem Leben und in seiner Karriere schon viele Höhen und Tiefen durchleben. Sänger in der Band Black Sabbath, dann Solokünstler, zwei Ehen, viele Drogen, Alkoholsucht, Leseschwäche, Ehekrisen, Reality-Show... - da kommt man ja gar nicht mehr hinterher. Aber was macht der Gruselrocker eigentlich heute? Geht es immer noch so wild zu?

Naja - nicht ganz so wild, erzählt unsere Korrepondentin in Los Angeles, Katharina Wilhelm. Doch trotz Parkinsonerkrankung und seinen immerhin 71 Jahren, ist die Ikone immer noch nicht aufzuhalten. Erst Anfang des Jahres veröffentlichte er sein Album "Ordinary Man" - und arbeitet schon an dem nächsten. Wenn die Pandemie es zulässt, ist sogar eine Tour geplant. Ozzy - du bist einfach ein cooler Typ!
(Stand: 1. Oktober 2020)


Was wurde eigentlich aus...dem Achimer Loch?

Erinnert ihr euch noch? Da wollte vor drei Jahren in Achim ein Autohändler einen Wagen umparken – und starrt plötzlich in ein 14 Meter tiefes Loch. Das hatte sich einfach unter dem Wagen aufgetan, es gab damals große Aufregung. Aber wie ist das Ganze ausgegangen? Fest steht: Das Loch wurde vor langer Zeit fachmännisch gebohrt. Es könnte ein alter Brunnen gewesen sein oder ein Ablauf fürs Regenwasser - ganz genau wird man das wohl nie herausfinden - , aber als das Loch nicht mehr benötigt wurde, hat man es offenbar einfach abgedeckt und vergessen. Mittlerweile ist das Loch wieder gefüllt und versiegelt worden. Nichts erinnert in Achim mehr daran, dass sich da vor drei Jahren mal die Erde aufgetan hat.
(Stand: 29. September 2020)

Was wurde eigentlich aus... Greta Thunberg?

Monatelang war die junge Schwedin mit ihrem Klimastreik in aller Munde. Seit der Corona-Pandemie ließen die Schlagzeilen um Greta Thunberg nach. Was macht sie gerade?

Im Sommer war sie der beliebteste Gast einer schwedischen Radiosendung. Über eine Million Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten Greta Thunbergs Gedanken. Die Schlagzeilen dazu waren aber schnell wieder verschwunden. Seit dem Ende der Sommerferien geht Greta Thunberg wieder zur Schule. Und durch die Corona-Pandemie finden die meisten Klima-Proteste, bis auf wenige Aktionen, digital statt.

Greta Thunberg sagte einst eh, dass sie der Rummel um ihre Person stört. Lieber sollten die Menschen auf die Aussagen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hören.
(Stand: 24. September 2020)

Greta Thunberg hält ein Plakat mit der Aufschrift "Schulstreik fürs Klima" in den Händen.
Greta Thunberg legt keinen Wert auf Publicity. Ihr ist es wichtiger, dass ein grundsätzliches Umdenken stattfindet. Bild: Imago | Fredrik Sandberg / TT

Was wurde eigentlich aus... der geplanten Eröffnung des Hauptstadtflughafens?

Eigentlich sollten schon 2011 die ersten Flugzeuge vom BER Schönefeld starten. Probleme machte jedoch beispielsweise "das Monster" - die Brandschutz- und Entrauchungs-Anlage, welche nicht unter Kontrolle zu bringen war. Weitere Pannen: Kabel wurden kreuz und quer verlegt, die Automatik-Türen wurden nicht an die Automatik angeschlossen und die Rolltreppen waren eine Stufe zu kurz.

Zuletzt hieß es: Diesen Herbst ist es soweit. Und tatsächlich, 8 1/2 Jahre später sind die Genehmigungen da und der Testbetrieb läuft. Am 31. Oktober soll der BER offiziell eröffnet werden.
(Stand: 22. September 2020)

Eine Außenaufnahme des Flughafens BER.
Was lange währt: Mittlerweile ist der BER eröffnet. Bild: Imago | Aviation-Stock

Was wurde eigentlich aus... dem Zittern von Angela Merkel?

Probleme mit dem Kreislauf, Parkinson oder ihr ist einfach nur kalt - Es wurde viel gemunkelt als Angela Merkel im vergangenen Jahr auf Veranstaltungen plötzlich anfing zu zittern.

Daraufhin saß die Bundeskanzlerin bei den kommenden Staatsempfängen während die Nationalhymne gespielt wurde und coronabedingt fanden nun erstmal solche Auftritte gar nicht statt. Und bei ihrem letzten großen öffentlichen Auftritt im Mai 2020 war von einem Zittern keine Spur. Was war denn da nun los im vergangenen Sommer?

Genaues weiß die Öffentlichkeit nicht. Bei einigen Staatsempfängen war es sehr heiß und es hieß Angela Merkel hätte zu wenig getrunken. Allerdings trat das Zittern auch bei kühleren Temperaturen auf.
(Stand: 17. September 2020)


Was wurde eigentlich aus... dem BAMF-Skandal?

Vor zweieinhalb Jahren kam Bremen unrühmlich in die Schlagzeilen. Der Vorwurf: Die Leiterin der Bremer BAMF-Stelle soll Flüchtlingen Aufenthaltsgenehmigungen besorgt und sich daran bereichert haben.

Noch immer ist unklar, ob es überhaupt ein Verfahren geben wird, denn die Akten werden immer noch durchgeackert. Von den 1.200 Fällen sind gerade mal 121 übrig geblieben - und selbst bei diesen etwa 10 Prozent ist nicht mal sicher, ob die Beschuldigten für die ungerechtfertigte Aufenthaltsgenehmigung, die sie erlangten, selbst verantwortlich sind. Vom ursprünglichen "Skandal" ist also erstmal relativ wenig übrig geblieben, ein letztgültiges Ergebnis steht aber noch immer aus.
(Stand: 15. September 2020)


Was wurde eigentlich aus... dem Ozonloch?

Das Ozonloch wurde 1985 über dem Südpol entdeckt und wuchs auf mehrere Millionen Quadratmeter an. Verantwortlich für das Loch waren FCKW-Gase (Flour-Chlor-Kohlenwasserstoffe), die 1991 verboten wurden. Dr. Peter von der Gathen vom Alfred-Wegener-Institut erklärt: "Das Loch ist in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten etwas geringer geworden. Das ist darauf zurückzuführen, dass die FCKW-Belastung geringer geworden ist. Das wird in den nächsten Jahrzehnten so weiter, allerdings wird dieser Effekt langsam vonstatten gehen."
(Stand: 10. September 2020)


Was wurde eigentlich aus... Boris Beckers Privatinsolvenz?

Unser Bobbele! Vor etwa drei Jahren wurde Ex-Tennisprofi Boris Becker für insolvent erklärt. Da das Ganze in England passiert ist, wäre er eigentlich nach einem Jahr wieder voll geschäftsfähig und kreditwürdig. In England ist eben alles ein wenig einfacher - oder vielleicht doch nicht?

Unsere Promiexpertin Alex Siemen hat in die "Vier am Morgen" erzählt, wie es gerade um den ehemaligen Tennis-Superstar steht. Im Grunde könnte Boris schon längst wieder anfangen Big Business zu machen, doch irgendwie hat er da so ein paar britische Regeln beim Insolvenzverfahren übersehen. Denn wer in England pleite geht und Insolvenz anmeldet, der muss all seine Finanzen transparent machen und seine Schulden Stück für Stück tilgen. Leider hat Bobbele da wohl einiges übersehen und ein paar Bälle fett ins Aus gesemmelt. Denn nun muss er wieder vor einem Londoner Gericht erscheinen. Der Vorwurf: Boris hat angeblich 19(!) Verstöße gegen die Insolvenzbedingungen begangen. Unter anderem hat er ein paar Immobilien versteckt beziehungsweise verheimlicht, dann hat er seine exakten Vermögenswerte verschwiegen (er soll noch bis zu zwei Millionen Euro auf seinen Konten haben!) und er soll auch noch andere - nicht deklarierte - Schulden in Höhe von 700.000 Euro haben! Außerdem sitzt Boris wohl auch noch auf 75.000 Aktien einer Firma und hat Privatkonten in Belgien und auf der britischen Insel Guernsey. Der Insolvenzsprecher behauptet, dass "Boris ein Risiko für seine Gläubiger" ist. Deshalb muss er sich jetzt wieder vor Gericht behaupten. Herr Becker ist natürlich geschockt und brüskiert - er werde sich gegen die "haltlosen Vorwürfe" verteidigen. Außerdem sei er empört, dass die Insolvenzbehörde die Vorwürfe in einer Pressemitteilung öffentlich gemacht habe. Nun will er alle Anschuldigungen energisch anfechten. Spiel - Satz - Sieg?
(Stand: 8. September 2020)

Boris Becker mit ernstem Blick und Anzug
Bobbele geistert immer mal wieder durch die boulevardesken Schlagzeilen. Bild: Imago | Sepp Spiegl

Was wurde eigentlich aus... StudiVZ?

Das ursprüngliche StudiVZ gibt es nicht mehr, dafür gibt es VZ.net, eine Zusammenführung aller ehemaligen VZ-Foren. Dort findet ihr mehr oder weniger alle Funktionen, die ihr (gegebenenfalls) aus dem ehemaligen VZ schon kennt. VZ.net wirbt mit nahezu paradiesischen Datenschutzrichtlinien: die Server stehen in Deutschland, es wird weder mitgelesen, noch das Nutzungsverhalten beobachtet. Trotzdem sehen sich die Macher eher als nostalgische Variante, denn als ernste Konkurrenz zu Facebook und Konsorten.
(Stand: 3. September 2020)


Was wurde eigentlich aus... dem Eyjafjallajökull?

Abgesehen davon, dass er für uns immer noch einigermaßen unaussprechlich ist, ruht er gerade. Den isländischen Wetterdiensten zufolge steht auch kein Ausbruch bevor - und selbst wenn: Den europäischen Flugverkehr dürfte der Eyjafjallajökull nicht nochmal lahmlegen, dazu gab es nämlich Untersuchungen, die sich mit den Grenzwerten zu Aschebelastungen in der Luft beschäftigt haben, und die besagen, dass diese Grenzwerte deutlich unterschritten würden.
(Stand: 1. September 2020)


Was wurde eigentlich aus... den Skripals?

Ex-Agent Sergey Skripal und seine Tochter wurden 2018 nach einem Anschlag mit Nervengift bewusstlos in einem Park der britischen Stadt Salisbury aufgefunden. Beide wurden im Krankenhaus behandelt und überlebten offenbar. Es kam zu schweren diplomatischen Verwerfungen zwischen Großbritannien und Russland, dem die Briten den Anschlag zuschrieben. Skripal und seine Tochter leben Medienberichten zufolge nun unter neuer Identität in Neuseeland.
(Stand: 27. August 2020)


Was wurde eigentlich aus... Claudia Schiffer?

Mode-Ikone der Neunziger, Karl Lagerfelds Muse und absoluter Weltstar - Claudia Schiffer ist 50 geworden und wir fragen uns: Was wurde eigentlich aus der blonden Schönheit?

Unsere Promi-Expertin Alex Siemen hat den "Vier am Morgen" erzählt, was das ehemalige Topmodel gerade so macht. Nachdem sie ihre Modelkarriere 2002 an den "Fashionnagel" hing, war nämlich noch lang nicht Schluss. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Ehemann, dem Filmproduzenten und Regisseur Matthew Vaughn, und ihren drei Kindern in London. Ganz mit dem Modeln konnte sie nicht aufhören und shootet gelegentlich noch immer. Ihre neue Leidenschaft: das Produzieren und Drehen von Filmen. Während sie teilweise selber vor Kamera steht ("Tatsächlich Liebe"), arbeitet sie mittlerweile gemeinsam mit ihrem Ehemann hinter der Kamera. Gemeinsam haben sie zum Beispiel den Film "Rocketman" über den Sänger Elton John produziert. Ruhig ist es also bei ihr noch immer nicht. In diesem Sinne. Mach weiter so, Claudia!
(Stand: 25. August 2020)


Was wurde eigentlich aus... Notre-Dame?

Am 15. April 2019 stand das "Herz von Paris" in Flammen. Bei dem Großbrand wurden Teile der historischen Kathedrale Notre-Dame zerstört. Menschen aus der ganzen Welt spendeten. Fünf Jahre wurden für den Wiederaufbau angesetzt. Was ist seitdem passiert?

Das gigantische Baugerüst wird abgebaut. Wegen Restaurierungsarbeiten am Dach stand dieses Gerüst schon vor dem Brand dort. Durch die Flammen ist dieser gewaltige Knoten aus 200 Tonnen Stahl und 40.000 Einzelteilen eingeschmolzen und muss jetzt vorsichtig entfernt werden. In 40 Metern Höhe wird hier ganz präzise gearbeitet, denn sollte ein Teil dieses Gerüsts einstürzen, würde auch die Kathedrale beschädigt werden. Allein diese Arbeiten werden noch etwa bis November 2020 dauern.

Innerhalb der Kathedrale wird seit Anfang August 2020 die Hauptorgel abgebaut. Um die Orgel steht momentan ein 30 Meter hohes Gerüst, da jede der 8000 Pfeifen einzeln abgebaut und gereinigt werden muss.

Was wurde eigentlich aus... der Stephanibrücke in Bremen?

Ganz Deutschland hat über die marode Brücke gelacht. Um sie zu entlasten wurden die Fahrradwege schmaler gestaltet. Doch das Problem sind die rund 100.000 Autos, die täglich über die Stephanibrücke fahren. Von einer Sanierung ist aber noch nichts zu sehen.

Bremen-Vier-Reporter Fabian Metzner hat den "Vier am Morgen" erklärt, warum es dort nicht voran geht. Das hat zwei Gründe: Einerseits ist noch nicht klar, wie man die Brücke jetzt genau reparieren will und zweitens ist das Land Bremen ab kommenden Jahr nicht mehr für die Brücke zuständig - und somit auch nicht für die Reparatur. Ab 2021 übernimmt die Autobahn GmbH des Bundes die Instandhaltung der Brücken. Ganz zieht sich Bremen aber nicht aus der Verantwortung und wird die Brücke alle drei Monate überprüfen und eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Diese Studie soll ermitteln, wie ein Neubau der Brücke aussehen müsste, um eben auch die Last der vielen Fahrzeuge zu halten. Klar ist aber jetzt schon, dass in spätestens 20 Jahren die Brücke neugebaut werden muss, sagt das Straßenamt Bremen. Repariert werden muss sie aber vorher schon - wie das genau aussehen wird, entscheidet nächstes Jahr die Autobahn Gmbh des Bundes. In 2020 wird sich aber erstmal nichts mehr tun.


Was wurde eigentlich aus... der Mauer an der Grenze zu Mexiko?

US-Präsident Donald Trump hatte große Pläne: Eine Mauer sollte an der Grenze zu Mexiko entstehen. Steht sie eigentlich schon?

Unsere USA-Korrespondentin Nicole Markwald hat uns erzählt, dass gerade noch an der Mauer gebaut wird. Große Stahlträger werden dafür im Boden einbetoniert. Der US-Präsident Donald Trump hat sich selbst erst vor Kurzem auf Twitter geäußert. In seinem Tweet heißt es, dass die Mauer hochgezogen und die Zahl illigaler Grenzübertritte sinken würde. Im August 2020 sollen bis zu 480 Kilometer der Mauer fertiggestellt sein. Hierbei ist aber anzumerken, dass die Grenze zwischen Mexiko und den USA ungefähr 3000 Kilometer lang ist - mit Gebieten die schwer zugänglich sind, wo sich eine Mauer sehr schwer errichten lässt.


Was wurde eigentlich aus... dem Horner Bad in Bremen?

Seit zwei Jahren ist das Horner Bad schon geschlossen und ein neues Freibad sollte gebaut werden. Doch es gab Komplikationen: Auf der Baustelle wurde ein Hochspannungskabel gefunden, die Kosten stiegen. Eine Neverending-Story?

Fabian Metzner hat den "Vier am Morgen" erzählt, dass dort immer noch viel zu tun ist, aber bald wird wohl schon das Richtfest gefeiert und man kann auch schon langsam erahnen, wie es dort aussehen wird. Spätestens zum Schuljahresbeginn 2021 soll das sogenannte "Kombibad" dann eröffnen. Aus Hallen- und Freibad soll das Horner Bad dann bestehen. Drinnen wird sich ein Becken mit 10x50-Meter-Bahnen und ein Kursbecken zum Schwimmenlernen befinden, während draußen eine große Liegewiese, ein Fontänenfeld, ein Kiosk und ein Schwimmbecken mit Rutschen auf die Besucher warten. Kosten insgesamt: Circa 27 Millionen Euro.


Was wurde eigentlich aus.. den Wahlversprechen der Rot-Grün-Roten Bremer Landesregierung?

Seit einem Jahr regiert die SPD zusammen mit den Grünen und den Linken im Bremer Senat. Was ist aus ihren Wahlversprechen, wie mehr Geld für Schulen geworden?

Heike Zeigler aus der "Buten un binnen"-Regionalredaktion hat uns erzählt, dass einerseits zwar mehr Geld in die Schulen fließt, aber andererseits auch die Schülerzahl gestiegen ist und das Geld somit nicht in zum Beispiel neue Sanitäranlagen fließen kann. Aber wegen Corona gibt es nochmal Geld extra und damit können die Schulen dann ins digitale Zeitalter starten.

Ein anderes Versprechen: Weniger Autoverkehr in der Innenstadt. Erste Anzeichen der Veränderung soll es hier bereits geben. Es wird diskutiert, ob die Martinistraße umgebaut werden soll, damit die Fußgänger leichter von der Innenstadt zur Schlachte gelangen. Außerdem wurden bereits Pläne für einen neuen Fahrradstreifen am Wall vorgestellt. Gerade in der Innenstadt gibt es aber durch Corona neue Probleme, durch die der Senat nicht-eingeplantes Geld ausgeben musste. Wie viel Geld am Ende - beispielsweise für eine autofreie Innenstadt - übrig bleibt, wird sich zeigen.


Was wurde eigentlich aus... Hiroshima?

Bei dem Atombombenabwurf der USA auf Hiroshima sind 140.000 Menschen gestorben und 92 Prozent der Stadtgebäude wurden zerstört. 75 Jahre ist das her. Wie sieht es dort jetzt aus?

Bremen-Vier-Japan-Korrespondentin Kathrin Erdmann hat uns erzählt, dass manche Menschen vor Ort bis heute immer noch traumatisiert sind. Von dieser ersten Generation gibt es aber immer weniger Menschen und die sorgen sich, dass ihre Geschichten in Vergessenheit geraten.

Der Jahrestag am 6. August hat einen sehr hohen Stellenwert, doch trotzdem wurden viele der Opfer lange diskriminiert. Sie durften zum Beispiel nicht heiraten oder hatten Schwierigkeit bei der Jobsuche. Außerdem, so findet unsere Korrespondentin, ist die Vergangenheit nicht richtig aufgearbeitet worden. Das "Opfer sein" steht in Japan sehr im Vordergrund, während zum Beispielen in Schulen nicht darüber gesprochen wird, dass Japan auch Täter war, weil dies politisch nicht gewollt ist.

Dieses Thema im Programm: Die Vier am Morgen, 18. August 2020, 8:10 Uhr